„Wie verhext“: Disney schickt Billie in eine Welt voller Magie und Familiengeheimnisse
Am 26. November 2026 startet das Animationsabenteuer „Wie verhext“ im Kino. Im Zentrum stehen die 16-jährige Billie, ihre überfürsorgliche Mutter Alice und eine magische Welt, die mehr über ihre Familie weiß, als Billie lieb sein dürfte.

Die Hauptfigur ist Billie, 16 Jahre alt und mit dem Gefühl unterwegs, von ihrer Umgebung nicht richtig verstanden zu werden. Außerdem sucht sie nach ihrem Platz im Leben. Leichter wird die Lage nicht durch ihre Mutter Alice, die ihre Tochter mit zahlreichen Regeln und besonders viel Fürsorge umgibt. Billie kann diese Vorgaben nicht nachvollziehen – und dann entdeckt sie auch noch, dass sie magische Kräfte besitzt. Ein ziemlich ungünstiger Moment für einen ruhigen Familienabend.
Billies Entdeckung verändert ihren Alltag schlagartig. Durch ihre Fähigkeiten gelangt sie in eine andere Dimension, in der Hexen und Zauberer leben. Alice folgt ihr in diese Welt, doch dort wartet keine harmlose Überraschung aus dem Familienalbum. Billie erfährt, dass sie ihre Kräfte schon immer besaß. Ihre Mutter hatte sie jedoch seit ihrer Kindheit gezielt verborgen gehalten.
Damit wird aus dem Fantasyabenteuer zugleich eine Geschichte über eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung. Billie und Alice müssen sich nicht nur in einer unbekannten magischen Umgebung zurechtfinden, sondern auch mit den Wahrheiten umgehen, die zwischen ihnen lange verschlossen geblieben sind. Nach und nach kommen Familiengeheimnisse ans Licht. Und diese betreffen nicht allein die beiden, sondern haben Auswirkungen auf die gesamte Gemeinschaft der Hexen.
In dieser Gemeinschaft ist auch die Königin Celeste unterwegs. Die finstere Herrscherin nimmt Billie ins Visier und bringt dadurch zusätzliche Gefahr in die ohnehin komplizierte Lage. Ob Billie ihre Kräfte kontrollieren kann, während sie gleichzeitig die Vergangenheit ihrer Familie entschlüsselt, gehört zu den zentralen Fragen des Films. Ich würde an dieser Stelle gern behaupten, ich hätte für solche Situationen einen perfekten Plan. Habe ich natürlich. Er ist nur noch nicht fertig geschrieben.
Auf ihrer Reise treffen Billie und Alice außerdem auf magische Wesen. Zu ihnen gehört der dreiäugige Kater Beef Roger Crummchuk. Gesprochen wird die Figur im englischen Original von Walton Goggins. Allein bei einem dreifach ausgestatteten Katzenblick dürfte es schwer werden, irgendetwas unauffällig zu verheimlichen. Wobei: Katzen sind darin normalerweise auch mit zwei Augen schon ziemlich stark.
Inszeniert wurde „Wie verhext“ von Josie Trinidad und Jason Hand. Trinidad war an „Zoomania“ beteiligt, Hand an „Vaiana 2“. Für die englische Originalfassung übernimmt Hailee Steinfeld die Stimme von Billie. Rashida Jones spricht Alice, Jodie Foster leiht Celeste ihre Stimme und Walton Goggins ist als Beef Roger Crummchuk zu hören. Zum Ensemble gehören außerdem Stephen Fry und Tracey Ullman.
Zum Film wurde ein neuer Trailer veröffentlicht, der in deutscher Fassung und im englischen Original vorliegt. Er gibt einen Einblick in Billies magische Entdeckung, die Dimension der Hexen und Zauberer sowie in den Konflikt zwischen der jungen Zauberin, ihrer Mutter und Königin Celeste. Der Kinostart von „Wie verhext“ ist für den 26. November 2026 angekündigt. Bis dahin gilt: Familiengeheimnisse nicht unterschätzen – besonders dann nicht, wenn sie plötzlich leuchten.