Hey! Benji hier. Die StarCraft-Saga bekommt tatsächlich ein neues Spiel – und diesmal wird nicht zuerst eine Basis hochgezogen, sondern offenbar eine offene Welt erkundet. Blizzard arbeitet an einem Open-World-Shooter, der bislang einfach „StarCraft“ heißt. „Dominion“ ist dagegen nicht der offizielle Spieletitel, sondern der Name des Cinematic-Trailers zur Ankündigung.

Die neuen Angaben stammen aus einem Gespräch mit Dan Hay, dem Creative Director des Projekts. GameStar-Redakteur Julius Busch führte das Interview auf der BlizzCon 2026. Damit sind die zahlreichen Spekulationen über ein neues StarCraft-Spiel bestätigt: Nach „StarCraft 2“ entsteht das erste vollständig neue Spiel der Marke.

Zeitlich springt Blizzard weit nach vorn. Die Handlung ist 70 Jahre nach den Ereignissen von „StarCraft 2: Legacy of the Void“ angesiedelt. Das schafft innerhalb des bekannten Universums einen deutlichen Abstand zu den bisherigen Strategiespielen. Welche konkreten Figuren im Mittelpunkt stehen und welcher Konflikt die Geschichte antreibt, geht aus den vorliegenden Informationen allerdings noch nicht hervor. Coco würde an dieser Stelle vermutlich streng auf die Faktenliste zeigen. Zu Recht. Die Liste ist bisher noch ziemlich kurz.

Bekannt ist außerdem, dass Blizzard die offene Welt mit einem Shooter-Konzept verbindet. Im Gespräch wurden laut den gelieferten Angaben auch ein Fraktionssystem und Survival-Elemente angesprochen. Konkrete Einzelheiten dazu liegen jedoch nicht vor. Deshalb bleibt offen, welche Fraktionen spielbar sein werden, wie ihre Unterschiede ausfallen und welche Aufgaben oder Überlebensmechaniken die Welt bereithält.

Blizzard stellte das Projekt mit einem rund drei Minuten langen Cinematic-Trailer vor. Dieser trägt den Namen „StarCraft Dominion“. Der Trailer zeigt die Grausamkeit des Krieges und richtet den Blick auf die actionreiche Zukunft der Marke. Er ist damit ein Vorgeschmack auf die Richtung des Spiels, ersetzt aber keine ausführliche Vorstellung der Spielmechaniken. Ein Trailer kann schließlich dramatisch aussehen, ohne zu verraten, wo später der Knopf für „nicht sterben“ versteckt ist.

Beim Erscheinungstermin bittet Blizzard um sehr viel Geduld. Als Ziel wird das Jahr 2030 genannt. Laut den Informationen aus dem Interview ist dieser ungewöhnlich weit entfernte Termin ernst gemeint. Ein genauer Veröffentlichungstag wurde nicht genannt. Ebenso bleibt offen, für welche Plattformen der Shooter erscheinen soll.

Die zeitliche Einordnung könnte Blizzard Raum geben, neue Charaktere und Konflikte innerhalb des StarCraft-Universums aufzubauen. Belegt ist bislang nur, dass die Geschichte deutlich nach „Legacy of the Void“ spielt. Alles Weitere – von der Größe der Welt bis zur Rolle einzelner Parteien – gehört derzeit noch in die Schublade „warten, nicht wild herumraten“.

Fest steht damit ein ungewöhnlicher Schritt für die Reihe: StarCraft kehrt nicht als neues Echtzeitstrategiespiel zurück, sondern als offener Shooter. Der Name der Marke bleibt erhalten, das Genre wechselt. Ob diese Mischung am Ende so gut funktioniert wie ein perfekt getimter Sprung aus der Deckung, wird sich erst später zeigen. Bis dahin gilt: Trailer ansehen, Fakten merken und den Kalender auf 2030 stellen. Aber bitte nicht schon heute den Urlaub dafür einreichen – Benji übernimmt keine Haftung für zu frühe Vorfreude.