Spoiler voraus: Rick Devens ist laut Page Six der Sieger von „Big Brother 28“. Im Finale setzte er sich gegen Taylor Brown durch und erhielt sechs der sieben möglichen Stimmen aus der Jury. Brown wurde Zweite und nahm ein Preisgeld von 75.000 US-Dollar mit nach Hause.
Devens’ Sieg war nicht sein einziger finanzieller Erfolg in dieser Staffel. Zusätzlich zum Hauptgewinn von 750.000 Dollar gewann er 50.000 Dollar als „America’s Favorite Player“. Für das Auslösen des sogenannten „Pharaoh’s Curse“ kamen weitere 10.000 Dollar hinzu. Insgesamt soll Devens damit in dieser Staffel 810.000 Dollar gewonnen haben. Eine solide Ausbeute – selbst für jemanden, der offenbar beschlossen hat, das Finale nicht klein zu denken.
Den entscheidenden Schritt machte Devens im dritten Teil des letzten „Head of Household“-Wettbewerbs. Nach seinem Sieg durfte er bestimmen, wer mit ihm in den finalen Zweikampf zieht. Er entschied sich für Brown und schickte damit Drew Campbell als letztes Jurymitglied aus dem Spiel.
Diese Entscheidung kam für viele Fans überraschend. Devens und Campbell waren die gesamte Staffel über eng verbunden und bezeichneten sich laut dem Bericht wiederholt als „Vater“ und „Sohn“. Brown hatte zuvor intensiv dafür geworben, von Devens ins Finale mitgenommen zu werden. Nach Angaben von Page Six war diese Strategie erfolgreich. Aha: Nähe ist schön, solange am Ende niemand die Jurystimmen zählen muss.
Die Jurystimmen für Devens kamen von Angela Murray, Barrett Pfeiffer, Yash Patel, Melody Morris, Dee Valladares und Drew Campbell. Brown erhielt damit eine der sieben Stimmen. Devens, Valladares und Murray waren in dieser Staffel als Reality-TV-„Icons“ dabei; Murray hatte bereits bei „Big Brother 26“ teilgenommen. Devens und Valladares brachten außerdem Erfahrungen aus „Survivor“ mit: Devens trat bei „Survivor 38“ und „Survivor 50“ an, Valladares gewann „Survivor 45“ und war ebenfalls bei „Survivor 50“ dabei.
Campbell war während der Staffel allerdings nicht bei allen Mitspielern beliebt. Page Six zufolge fühlten sich mehrere ausgeschiedene Houseguests von ihm hintergangen. Mallory Aurichio sagte dem Portal, sie sei überrascht gewesen, wie Campbell gespielt habe. Sie habe gewusst, dass er den „Icons“ nahestand und viel redete, aber angenommen, dass er ihre Interessen berücksichtige. Nach ihrer Darstellung spielte Campbell beide Seiten gegeneinander aus und gab Informationen an die „Icons“ weiter.
Auch Patel äußerte gegenüber Page Six harte Gefühle gegen Campbell – ausdrücklich bezogen auf das Spiel. Außerhalb des Hauses wollte er den Konflikt dem Bericht zufolge jedoch nicht fortführen. Er erklärte sinngemäß, dass das Geschehen im Haus bleiben solle und Spiel und Realität getrennt werden müssten. Diese Haltung ist vermutlich weniger spektakulär als ein großer Streit, aber deutlich vernünftiger. Drama ist schließlich kein Pflichtfach nach der Eviction.
Melody Morris, die während der Staffel eine flirtende Verbindung zu Campbell hatte, sagte Page Six ebenfalls, sie ziehe keine romantische Beziehung mit ihm außerhalb des Spiels in Betracht. Sie bezeichnete ihn zugleich als großartig und erklärte, sie wolle mit ihm befreundet bleiben. Bestimmte Eigenschaften von ihm würde sie jedoch nicht bei einem Partner suchen.
Valladares erklärte nach ihrer eigenen Eviction, dass sie Devens bei einem Sieg im finalen Head-of-Household-Wettbewerb nicht mit ins letzte Duell genommen hätte. Obwohl sie sich ihm gegenüber loyal fühlte, sah sie in ihm einen Spieler, der sie im Finale hätte schlagen können. Ihre Einschätzung: Beide hätten einander bis zum Schluss gebraucht, unter anderem wegen der Jurystimmen. Loyalität also – mit sorgfältig gezogener Notausgangstür.
Vor dem Finale hatte auch „Big Brother“-Siegerin Rachel Reilly in einem Page-Six-Interview auf eine starke Saison der „Survivor“-Spieler gehofft. Sie sagte, Devens und Valladares könnten die Staffel mit guten Wettbewerbsleistungen und gut eingesetzten Vorteilen prägen. Für Devens hat sich diese Hoffnung nun zumindest im Ergebnis erfüllt: Er gewann den Titel, Brown wurde Zweite – und die Jury gab ihm eine klare, wenn auch nicht einstimmige Mehrheit.
✨ Stars & Gerüchte
Rick Devens gewinnt „Big Brother 28“ – und nimmt 810.000 Dollar mit
Rick Devens hat das Finale von „Big Brother 28“ gegen Taylor Brown gewonnen. Der frühere „Survivor“-Teilnehmer sicherte sich sechs von sieben Jurystimmen und erhöhte sein Preisgeld durch zwei zusätzliche Auszeichnungen deutlich.
