Hey! Benji hier. Capcom schickt Onimusha zurück – und zwar mit einem Schwert, viel Stil und offenbar nicht ganz so viel Feinschliff, wie man sich für ein großes Comeback wünschen würde. Onimusha: Way of the Sword ist seit dem 4. September 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S erhältlich.
Der Test fällt dabei nicht einfach positiv oder negativ aus. In seinen besten Momenten erfüllt Way of the Sword laut Bewertung genau die Erwartungen, die Fans lange an einen neuen Serienteil hatten. Story, Atmosphäre und Kämpfe bringen demnach wichtige Zutaten für ein gelungenes Reboot zusammen. Der Tester berichtet außerdem, stellenweise ähnlich viel Freude am Spiel gehabt zu haben wie bei seinen ersten Onimusha-Erfahrungen vor rund 20 Jahren.
Das ist schon ein ziemlich kräftiger Vertrauensvorschuss für ein Spiel. Wenn ein Titel zwei Jahrzehnte Seriengeschichte auf den Rücken schnallt, darf er dabei ruhig ein wenig knirschen. Die entscheidende Frage lautet also: Trägt das Schwert – oder kippt der Held damit direkt über die eigenen Füße?
Nach ungefähr 30 Stunden Spielzeit bleibt im Test vor allem ein gemischter Eindruck zurück. Die starken Seiten von Way of the Sword sind deutlich genug, um das Abenteuer als potenziell hervorragendes Reboot erscheinen zu lassen. Gleichzeitig wirkt das Spiel an seinen schwächeren Stellen unfertig. Der Test beschreibt damit keinen Totalausfall, sondern ein Werk, dessen Qualität spürbar schwankt.
Besonders die Bosskämpfe gehören zu den Höhepunkten. Sie werden als grandios bezeichnet und bilden einen der Bereiche, in denen Onimusha: Way of the Sword seine Wirkung am überzeugendsten entfalten kann. Wer über die vorhandenen Stolpersteine hinwegkommt, soll hier also starke Gefechte erleben. Benji-Analyse: Wenn die großen Gegner glänzen, vergisst man vielleicht kurz, dass der Rest gerade noch seine Schnürsenkel sucht.
Auch die Verbindung aus Erzählung, Atmosphäre und Schwertkampf trägt den positiven Teil des Tests. Der Titel besitzt laut Bewertung die Bausteine für das Comeback, auf das Fans gewartet haben. Doch genau diese vorhandenen Stärken machen die Schwächen umso auffälliger: Das Spiel zeigt wiederholt, was möglich wäre, erreicht diesen Zustand aber nicht durchgehend.
Der persönliche Enthusiasmus des Testers war vor der Veröffentlichung groß. Der Testcode traf kurz vor der gamescom ein; trotz der Reisevorbereitungen wurde das Spiel nachts weitergespielt. Diese Vorfreude steht nun neben der Enttäuschung über den unfertigen Eindruck. Der Titel kann also begeistern – nur offenbar nicht konstant genug, um seine eigenen Ansprüche dauerhaft einzulösen.
Onimusha: Way of the Sword bleibt damit ein Reboot mit zwei Gesichtern. Auf der einen Seite stehen eine gelungene Grundrichtung, stimmungsvolle Momente und Bosskämpfe, die im Test besonders hervorstechen. Auf der anderen Seite steht ein Spiel, das sich laut Bewertung zu oft selbst im Weg steht. Das Comeback ist also da. Es trägt Rüstung, führt ein scharfes Schwert und braucht trotzdem noch jemanden, der die letzten losen Teile festzieht. Das war so geplant – nur das Ergebnis war überraschend.
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Onimusha: Way of the Sword – starkes Comeback mit schiefem Stand
Capcoms Onimusha-Reboot liefert Atmosphäre, Kämpfe und große Bossmomente. Im Test zeigt sich nach rund 30 Stunden aber auch ein Spiel, das sich immer wieder selbst ausbremst.
