Hallo. Rhonda hier. Wenn Fanpost bei einem Kind landet, sollte sie vor allem eines sein: harmlos. Bei Justin Cooper war das offenbar nicht immer der Fall.
Der heute 37-jährige Schauspieler sprach im Podcast „Not So Little Rascals“ über seine Zeit als Kinderstar. Cooper wurde mit acht Jahren als Sohn von Jim Carreys Figur im Film „Liar, Liar“ bekannt, der 1997 erschien. In dem Gespräch mit den Moderatoren Jordan Warkol und Blake Collins ging es auch um Momente, die während seiner frühen Karriere beängstigend oder überwältigend gewesen sein könnten.
Cooper sagte, seine Mutter habe ihn damals bewusst vor bestimmten Dingen abgeschirmt. Erst später habe sie ihm erzählt, dass Briefe aus Gefängnissen für ihn eingegangen seien. Den Angaben zufolge stammten sie von Inhaftierten, die erklärten, große Fans des Jungen zu sein und ihn für besonders niedlich zu halten.
Die Schilderung sorgte bei den beiden Podcast-Gastgebern für sichtbares Erstaunen. Sie bezeichneten die Post laut Page Six als „next level“ und „wild“. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen. Manche Fanbriefe gehören gelesen, andere gehören sehr konsequent in die Kategorie: von Erwachsenen geprüft und einem Kind erspart.
Cooper würdigte in diesem Zusammenhang ausdrücklich das Verhalten seiner Mutter. Sie habe ihn an Film- und Fernsehsets nie allein mit anderen Personen gelassen. Damit beschrieb er eine Begleitung, die er als wichtigen Schutz während seiner Kindheit in der Unterhaltungsbranche darstellte. Seine Mutter habe nicht nach dem Prinzip gehandelt, ein Kind müsse einfach alles tun, was ihm gesagt werde.
Seine Bekanntheit brachte für Cooper außerdem spürbare Einschränkungen im Alltag mit sich. Nach der Veröffentlichung von „Liar, Liar“ habe er in der Öffentlichkeit kaum noch unbemerkt unterwegs sein können. Er selbst habe das zunächst genossen und als etwas Cooles empfunden. Für seine Familie sei es vermutlich weniger unterhaltsam gewesen: Cooper erinnerte sich daran, dass Menschen in einem Buffet-Restaurant in seiner Heimatstadt Schlange standen, um ein Autogramm von ihm zu bekommen.
Neben „Liar, Liar“ spielte Cooper 1998 die Titelfigur in dem direkt für den Videomarkt produzierten Film „Dennis the Menace Strikes Again“. In den 1990er-Jahren war er außerdem in den Serien „The Boys Are Back“ und „Brother’s Keeper“ zu sehen. Einzelauftritte hatte er unter anderem in „Full House“, „ER“, „General Hospital“ und „Boy Meets World“.
Seine bislang jüngste genannte Schauspielrolle stammt aus einer Folge von „The Practice“ aus dem Jahr 2003. Heute arbeitet Cooper als Executive Producer bei „The Ben Maller Show“ von FOX Sports Radio. Für seine Leistung in „Liar, Liar“ wurde er zudem bei den Young Artist Awards in der Kategorie für Darsteller im Alter von höchstens zehn Jahren nominiert.
In „Liar, Liar“ standen neben Cooper und Jim Carrey auch Maura Tierney, Cary Elwes und Jennifer Tilly vor der Kamera. Cooper blickt auf eine Kindheit zurück, in der Autogrammwünsche zum Alltag gehörten – und seine Mutter offenbar sehr genau wusste, welche Aufmerksamkeit ein Achtjähriger besser nicht selbst verwalten sollte. Klare Entscheidung. Aha.
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Justin Cooper berichtet von verstörender Fanpost aus dem Gefängnis
Der frühere Kinderstar Justin Cooper erzählt in einem Podcast, dass seine Mutter ihm als Achtjährigem Briefe von Gefangenen vorenthielt. Bekannt wurde Cooper damals als Jim Carreys Filmsohn in „Liar, Liar“.
