Gypsy Rose Blanchard hat sich nach dem Tod von Ken Urker an ihre Unterstützerinnen und Unterstützer gewandt. In einer am Montag veröffentlichten Instagram-Story dankte sie allen, die ihr Liebe, Gebete und Beileidsbekundungen übermittelt hätten. Sie könne nicht auf jede Nachricht antworten, schrieb Blanchard, sehe die Mitteilungen aber und sei dafür sehr dankbar.
Ihre öffentliche Reaktion verband sie mit einer konkreten Bitte: Blanchard rief dazu auf, ihre Petition zu unterzeichnen und zu teilen. Das Vorhaben trägt den Namen „Kenan’s Law“ und soll nach ihrer Darstellung verändern, wie soziale Plattformen mit wiederholten Meldungen wegen Belästigung umgehen.
Blanchard hatte die Petition am Wochenende erstmals veröffentlicht. Sie kritisierte dabei eine ihrer Ansicht nach überwältigende öffentliche Beobachtung Urkers, die in gezielte Belästigung und Cybermobbing übergegangen sei. Öffentliche Personen seien weiterhin Menschen, schrieb sie sinngemäß, und Bekanntheit dürfe niemandem die Menschlichkeit nehmen.
Mit der Initiative wolle sie ihren Schmerz in einen Zweck verwandeln. Was geschehen sei, könne sie nicht ändern, erklärte Blanchard laut Page Six. Sie könne sich jedoch für ein besseres System einsetzen, damit die nächste betroffene Person nicht das Gefühl habe, dass niemand zuhört. Das ist eine politische und persönliche Forderung zugleich – aber keine bestätigte Erklärung zu den Umständen von Urkers Tod.
Ken Urker wurde am vergangenen Donnerstag in seinem Zuhause im US-Bundesstaat Louisiana tot aufgefunden. Der Tag war zugleich sein 34. Geburtstag. Die Todesursache ist bislang nicht bestätigt. Blanchard hatte zwar von einer Überdosis gesprochen; laut dem Bericht ist diese Darstellung jedoch nicht offiziell bestätigt. Nach Angaben von Page Six wurden am Fundort Drogenutensilien und eine Schusswaffe entdeckt.
Zum Zeitpunkt seines Todes waren Blanchard und Urker nicht mehr zusammen. Page Six berichtete, das Paar habe sich bereits vor der Tragödie getrennt. Eine von der Publikation zitierte Quelle gab an, die offizielle Trennung habe ungefähr einen Monat zuvor stattgefunden; zuvor hätten die beiden rund zwei Monate getrennt gelebt. Der Quelle zufolge versuchten sie zunächst noch, ihre Beziehung zu klären, entschieden sich dann aber einvernehmlich für Abstand. Es sei nichts Bösartiges vorgefallen, hieß es weiter.
Die beiden standen demnach weiterhin wegen ihrer Tochter Aurora miteinander in Kontakt. Das Mädchen ist ein Jahr alt. Die Quelle sprach davon, dass Blanchard und Urker gemeinsam Verantwortung für Aurora übernommen hätten und sich alle paar Tage nach ihr erkundigten.
In ihrer ersten Stellungnahme nach Urkers Tod hatte Blanchard ihn als außergewöhnlichen Vater und zutiefst geliebten Menschen bezeichnet. Sie schrieb außerdem, er werde für immer ihr Seelenverwandter und ihre „rote Schnur“ bleiben – eine Verbindung, die Zeit, Entfernung und selbst der Tod nicht auslöschen könnten. Später veröffentlichte sie bisher ungesehene Fotos von Urker und widmete ihm Worte, in denen sie ihn als ihre größte Liebesgeschichte bezeichnete.
Die gemeinsame Geschichte begann 2017, während Blanchard wegen ihrer Rolle im Tod ihrer Mutter Clauddine „Dee Dee“ Blanchard eine Haftstrafe wegen Mordes zweiten Grades verbüßte. 2018 verlobten sich Blanchard und Urker. Im folgenden Jahr trennten sie sich. Nach Blanchards Ehe und Scheidung von Ryan Scott Anderson fanden sie 2024 wieder zueinander. Im Dezember desselben Jahres kam ihre Tochter Aurora zur Welt.
Die Petition steht damit im Zentrum von Blanchards aktueller öffentlicher Reaktion. Die Todesursache Urkers bleibt unterdessen ungeklärt, und auch seine frühere Beziehung zu Blanchard sollte nicht mit einer bestehenden Partnerschaft zum Zeitpunkt seines Todes verwechselt werden. Bei einem solchen Thema ist Genauigkeit keine Kür, sondern das Mindeste.
Menschen in den USA, die selbst von den angesprochenen Problemen betroffen sind oder sich um eine nahestehende Person sorgen, können die nationale SAMHSA-Hotline unter 1-800-662-HELP (4357) erreichen.
✨ Stars & Gerüchte
Gypsy Rose Blanchard dankt Fans nach dem Tod von Ken Urker
Gypsy Rose Blanchard hat sich nach dem Tod ihres früheren Verlobten Ken Urker öffentlich für Anteilnahme bedankt. Zugleich bittet sie um Unterstützung für eine Petition gegen Online-Belästigung und Cybermobbing.
