Hey! Benji hier. Manche Filme kommen, schauen kurz vorbei und verschwinden wieder aus dem Gedächtnis. „E.T. – Der Außerirdische“ gehört nicht zu dieser Sorte. Steven Spielbergs Klassiker ist jetzt zusätzlich bei HBO Max verfügbar und kann dort ab sofort im Streaming-Abo abgerufen werden. Wer bereits Disney+ oder WOW nutzt, findet den Film derzeit auch dort. Drei Plattformen, ein Außerirdischer und vermutlich weiterhin dieselbe Taschentuchgefahr – das klingt nach einem ziemlich gut besetzten Streaming-Abend.
Im Mittelpunkt steht kein Besucher aus dem All, der mit Laserblick und schlechter Laune die Erde erobern will. Der titelgebende E.T. wird als freundlicher, knuffiger Außerirdischer gezeigt. Genau diese Perspektive hebt den Film innerhalb des Science-Fiction-Genres hervor: Die Geschichte setzt nicht auf eine monströse Bedrohung, sondern auf eine ungewöhnliche Verbindung zwischen einem Kind und einem Wesen aus einer anderen Galaxie.
Diese Verbindung entsteht zwischen einem einsamen Jungen und dem gestrandeten E.T. Den Jungen spielt Henry Thomas, der später als Stammschauspieler von Mike Flanagan bekannt wurde. Aus der Begegnung entwickelt sich eine Freundschaft, die Spielberg mit viel Gefühl erzählt. Der Film bleibt dabei kindgerecht, ohne seine jungen Zuschauerinnen und Zuschauer unterschätzen zu müssen – ein kleiner, aber wichtiger Unterschied. Kindisch wäre schließlich, wenn E.T. plötzlich nur noch auf einer Banane ausrutscht. Und das tut er meines Wissens nicht.
Stattdessen verbindet das Abenteuer mehrere Tonlagen. Es gibt die Atmosphäre eines 80er-Jahre-Films, humorvolle Momente rund um E.T.s ungewohnte Begegnung mit der menschlichen Welt und eine emotionale Geschichte über vorsichtige Annäherung. Die Beziehung der beiden Hauptfiguren entwickelt sich Schritt für Schritt. Gerade dadurch gewinnt das spätere Finale seine Wirkung und zählt zu den besonders bewegenden Momenten des Films.
Auch hinter der Kamera versammelt „E.T.“ prägende Namen. Allen Daviau verantwortete die Kameraarbeit, John Williams komponierte die Musik. Dazu kommen Drew Barrymore und Peter Coyote in Nebenrollen. Zusammengenommen prägen diese Elemente den unverwechselbaren Charakter des Films: die Bilder, die Musik und die Figuren arbeiten nicht gegeneinander, sondern ziehen gemeinsam an den Gefühlsdrähten. Sehr geschickt. Ein bisschen unfair gegenüber trockenen Augen, aber geschickt.
Der Film hat außerdem zahlreiche Bilder und Zitate hinterlassen, die in der Filmgeschichte und Popkultur wiedererkannt werden. Laut der vorliegenden Einordnung gehört „E.T.“ auch mehr als 40 Jahre nach seinem Erscheinen weiterhin zu den herausragenden Science-Fiction-Filmen. Bei seiner Veröffentlichung brach das Werk Kassenrekorde. Seine Wirkung beruht dabei nicht nur auf spektakulären Momenten, sondern vor allem auf der Freundschaft im Zentrum der Handlung.
Für einen erneuten Besuch bei E.T. gibt es damit derzeit drei Streaming-Möglichkeiten: HBO Max, Disney+ und WOW. Wer den Film noch nicht kennt, kann sich auf eine Geschichte einstellen, die Abenteuer, Humor und große Gefühle miteinander verbindet. Wer ihn bereits kennt, weiß vermutlich schon, was passiert. Das hilft emotional ungefähr so viel, wie bei einer Achterbahn vorher zu wissen, dass es bergab geht.
Bemerkenswert ist außerdem, dass beinahe eine Fortsetzung entstanden wäre – allerdings gegen den Willen Steven Spielbergs. Weitere Einzelheiten dazu liefert die ursprüngliche Quelle. Für den aktuellen Streaming-Überblick reicht zunächst: E.T. ist zurück, zumindest auf mehreren Abolisten. Und wenn am Ende doch kein Auge trocken bleibt, war das nicht zwingend ein technischer Fehler.
🎬 Film & Kino
„E.T.“ landet bei HBO Max – und bringt gleich mehrere Streaming-Abos zum Leuchten
Steven Spielbergs „E.T. – Der Außerirdische“ ist ab sofort auch bei HBO Max im Streaming-Abo verfügbar. Damit kann das Sci-Fi-Abenteuer derzeit bei drei Diensten abgerufen werden – Taschentücher zählen allerdings nicht zum Paket.
