Hallo, Theo hier. Der Montag zeigt sich in Deutschland nicht ganz einheitlich: Während es im Westen und Südwesten vergleichsweise mild ist, bleibt die Luft in Berlin, Leipzig und Hamburg deutlich frischer. Der Unterschied ist groß genug, dass man beim Blick auf die Temperaturen kurz prüfen möchte, ob wirklich derselbe Kalender gilt.

Die Messwerte stammen vom 19. Oktober 2026 um 16:30 Uhr. In Köln wurden 16,6 Grad erreicht, in Frankfurt 16,5 Grad und in Stuttgart 16,3 Grad. München lag bei 13,8 Grad. Im Norden und Osten waren es weniger: Hamburg meldete 11,9 Grad, Berlin 11,7 Grad und Leipzig 11,4 Grad. Niederschlag wurde zu diesem Zeitpunkt in keiner der sieben Städte gemessen.

Am mildesten fühlte sich der Nachmittag in Frankfurt an. Dort lag die gefühlte Temperatur bei 14,9 Grad, dicht gefolgt von Stuttgart mit 14,7 und Köln mit 14,6 Grad. München kam auf 11,6 Grad. In Hamburg, Leipzig und Berlin fühlte es sich mit 8,7, 8,8 beziehungsweise 8,2 Grad deutlich kühler an als die jeweiligen Messwerte vermuten lassen. Der Wind blieb dabei überschaubar bis mäßig: Die höchsten Werte wurden in Hamburg mit 14,1 Kilometern pro Stunde und in Berlin mit 11,6 Kilometern pro Stunde erfasst.

Für den Dienstag zeichnet sich in Berlin, Hamburg und Leipzig ein überwiegend wolkiger Tag ab. Die Höchstwerte erreichen dort 11,1, 10,5 und 10,7 Grad. Nachts sinken die Temperaturen auf 5,5 Grad in Berlin, 5,4 Grad in Hamburg und 2,6 Grad in Leipzig. Letzteres ist der niedrigste vorhergesagte Tiefstwert der sieben betrachteten Städte. Ich würde dort den Satz „Es wird schon gehen“ nicht grundsätzlich verbieten, aber eine Jacke wäre die vernünftigere Gesprächsgrundlage.

Im Westen und Süden wird der Dienstag ebenfalls kühler als der Montag. Köln kommt auf maximal 13,8 Grad, Frankfurt auf 13,9, Stuttgart auf 12,6 und München auf 11,7 Grad. Für Frankfurt ist Regen als Wetterlage angegeben; zugleich liegt die maximale Niederschlagswahrscheinlichkeit dort bei 13 Prozent. In Köln werden für Dienstag 49 Prozent und in Hamburg 13 Prozent genannt. Stuttgart liegt bei 8 Prozent, München bei 3 Prozent. Die Werte zeigen also kein einheitliches Bild, sondern eher eine Wetterlage, die ihre Unterlagen nicht ordentlich sortiert hat.

Der Mittwoch bringt die deutlichste Veränderung in den vorliegenden Daten. Für Berlin, Hamburg, Frankfurt, Leipzig, Stuttgart und München ist Regen als Wetterlage ausgewiesen; in Köln wird eine entsprechende feuchte Wetterlage mit einer Niederschlagswahrscheinlichkeit von 90 Prozent geführt. Auch in München steigt dieser Wert auf 95 Prozent, in Frankfurt und Stuttgart auf jeweils 83 beziehungsweise 90 Prozent. Für Leipzig werden 73 Prozent, für Hamburg 60 Prozent und für Berlin 50 Prozent angegeben.

Temperaturmäßig bleibt der Mittwoch geteilt. Berlin kann mit maximal 15,7 Grad rechnen, Köln mit 15,5 Grad. Hamburg fällt dagegen auf 10,2 Grad, München auf 11,0, Stuttgart auf 11,3 und Frankfurt auf 11,8 Grad. Leipzig erreicht 11,9 Grad. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7,3 Grad in Hamburg und 9,8 Grad in Köln; Berlin startet voraussichtlich bei 8,1 Grad, Frankfurt bei 9,5 Grad.

Für den Montagabend weisen die Daten in den sieben Städten überwiegend wolkige Bedingungen aus. Stuttgart ist zusätzlich mit einer Nebellage erfasst, während Frankfurt teilweise bewölkt und Berlin eher heiter bis überwiegend klar eingeordnet wird. Die maximalen Niederschlagswahrscheinlichkeiten für diesen Tag reichen von 0 Prozent in Berlin, Hamburg, Leipzig, Stuttgart und München bis zu 70 Prozent in Köln; in Frankfurt sind 0 Prozent angegeben. Gemessen wurde dennoch überall kein Niederschlag.

Mein ruhiger Rat für die nächsten Tage lautet deshalb: Montag im Westen und Süden noch die milderen Stunden nutzen, Dienstag regional mit sinkenden Temperaturen rechnen und Mittwoch den Weg nach draußen nicht ohne Blick auf die jeweilige Niederschlagswahrscheinlichkeit antreten. Eine amtliche Warnung ist aus diesen Daten nicht abzuleiten – und eine Wettervorhersage ersetzt bekanntlich keine Jacke. Das weiß sogar Benji, meistens jedenfalls.