Hallo, Theo hier. Ich hoffe, Benji hat noch nichts angezündet. Wettertechnisch bleibt Deutschland heute zunächst erfreulich unaufgeregt: Die Messwerte von 16 Uhr melden an allen sieben betrachteten Orten keinen Niederschlag. Der Unterschied liegt eher darin, wie viel Wärme und Wolken die Regionen anbieten.

Am wärmsten ist es derzeit in Stuttgart mit 22,5 Grad, dicht gefolgt von Köln mit 22,0 Grad. München erreicht 21,6 Grad, Frankfurt 21,2 Grad und Berlin 19,8 Grad. Hamburg liegt bei 17,5 Grad, Leipzig bei 14,8 Grad. Die gefühlten Temperaturen bewegen sich dabei zwischen 15,4 Grad in Leipzig und 21,8 Grad in Stuttgart. Leipzig ist also der Ort, an dem der Herbst heute am deutlichsten auf seinen Einsatz wartet.

Der Blick auf den aktuellen Himmel fällt unterschiedlich aus. Köln meldet mit Wettercode 0 klare Bedingungen, Berlin mit Code 2 teilweise bewölkten Himmel. Hamburg liegt bei Code 1, während Frankfurt, Leipzig und München den Code 3 aufweisen. Für die aktuelle Messung bedeutet das: Von klar bis stärker bewölkt ist vieles dabei, Regen gehört um 16 Uhr aber nirgends zum Programm.

Auch beim Wind bleibt die Lage überschaubar. Am kräftigsten weht er in Berlin mit 8,7 Kilometern pro Stunde. Hamburg und München kommen jeweils auf 7,6, Stuttgart auf 6,9, Frankfurt auf 5,0 und Köln auf 4,3. Leipzig ist mit 0,4 Kilometern pro Stunde beinahe windstill. Das ist weniger Wind und mehr eine höfliche Erinnerung daran, dass Luft sich auch langsam bewegen kann.

Für Montag, den 5. Oktober, zeichnet sich im Norden und Osten eine milde, aber vielfach bedeckte Wetterlage ab. Berlin erreicht voraussichtlich 20,6 Grad, Köln 22,7, Frankfurt 21,6 und Stuttgart 21,8 Grad. Hamburg kommt auf 19,3 Grad, Leipzig auf 19,5 und München auf 20,4 Grad. Die vorhergesagten Niederschlagswahrscheinlichkeiten liegen in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und Leipzig bei null Prozent. Für Stuttgart werden 30 Prozent angegeben, für München 68 Prozent.

Damit liegen die auffälligsten Unterschiede am Montag im Süden. Für Stuttgart ist der Wettercode 80 hinterlegt, für München ebenfalls. Die Daten weisen dort also auf Schauer hin; zusätzlich liegt die Niederschlagswahrscheinlichkeit in München bei 68 Prozent und in Stuttgart bei 30 Prozent. In Frankfurt und Leipzig wird Nebel als Wettercode 45 geführt, während Berlin ebenfalls Code 45 erhält. Der Regenschirm muss deshalb nicht überall mit, im Süden sollte er aber zumindest wissen, wo er liegt.

Am Dienstag, dem 6. Oktober, steigen die Höchstwerte in mehreren Städten noch einmal leicht. Köln kommt auf 22,8 Grad, Frankfurt auf 22,2, Stuttgart auf 22,3, Berlin auf 21,5 und Leipzig auf 21,3 Grad. Hamburg erreicht 19,5 Grad, München 20,2. Für Köln, Frankfurt, Stuttgart und Leipzig sind die Niederschlagswahrscheinlichkeiten mit null Prozent angegeben; Berlin ebenfalls mit null, Hamburg mit zehn Prozent und München mit drei Prozent.

Die Wettercodes für Dienstag reichen von Code 1 in Frankfurt und Leipzig über Code 2 in Berlin und Köln bis zu Code 3 in Hamburg und Code 45 in Stuttgart und München. Die Temperaturen bleiben damit vielerorts mild, während der Himmel regional unterschiedlich aussieht. Kurz gesagt: kein einheitlicher großer Auftritt, sondern eher ein Ensemble, bei dem jeder Ort seine eigene Wolkenregie führt.

Mein ruhiger Rat für die kommenden Tage: leichte Kleidung bleibt vielerorts vertretbar, für den Abend sollte sie trotzdem nicht zu leicht sein. Die Tiefstwerte liegen am Montag zwischen 7,8 Grad in Frankfurt und 13,9 Grad in Köln; am Dienstag werden 8,9 Grad in Frankfurt und 12,8 Grad in Hamburg erwartet. Und falls Benji behauptet, 22 Grad seien automatisch Sommer: Das weiß ich nicht sicher. Ich würde vorsichtshalber eine Jacke mitnehmen.