Britney Spears hat sich erneut öffentlich zu den Folgen ihrer früheren Vormundschaft geäußert. In der Bildunterschrift zu einem auf Instagram veröffentlichten Video schrieb die Sängerin laut Page Six, sie sei weiterhin „bitter“. Der Beitrag wurde später gelöscht; Page Six gibt an, den Text zuvor gelesen zu haben.
Spears bezog sich in dem Text auf Menschen, die sie früher als „verrückt“ bezeichnet hätten. Sie schrieb, sie sei nicht verrückt gewesen, sondern habe eine Phase erlebt, in der sie sich nach eigener Darstellung zwischen innerer Unruhe und dem Gefühl befunden habe, stillstehen zu müssen. Die heute 44-Jährige verband diese Gedanken mit ihrer Einschätzung, ihre Fähigkeiten als Frau seien lange Zeit nicht ausreichend berücksichtigt worden.
Besonders deutlich wurde Spears bei der Beschreibung ihres damaligen Alltags. Nach ihrer Darstellung konnte sie über 15 Jahre hinweg nicht einfach irgendwohin fliegen, um eine Freundin oder einen Freund zu treffen, weil ihr Berufsleben sie stark beansprucht habe. Außerdem schrieb sie, sie habe erst vor fünf Jahren ihren ersten Ein-Dollar-Schein halten können. Die Aussagen stehen in einem Beitrag, der laut Page Six von einem Video begleitet wurde, in dem Spears in schwarzer Spitzenunterwäsche, passendem BH und schwarzen Lederstiefeln durch ihr Haus geht.
Die Vormundschaft war im Februar 2008 eingerichtet worden, nachdem Spears öffentliche psychische und persönliche Krisen durchlebt hatte. Im Juli 2021 sprach sie vor der kalifornischen Richterin Brenda Penny selbst über die Regelung. Spears bezeichnete sie damals als missbräuchlich und forderte, ihren Vater aus der Vormundschaft zu entfernen und ihn wegen Missbrauchs dieser Rolle zur Verantwortung zu ziehen. Ihre damaligen Aussagen sind durch die Gerichtsanhörung dokumentiert; neue Vorwürfe lassen sich aus dem aktuellen Instagram-Text allein nicht ableiten.
Im November 2021 endete die Vormundschaft. Laut Page Six blieb Spears anschließend von ihren Eltern, darunter ihrer Mutter Lynn Spears, entfremdet. Zu ihren Söhnen Sean Preston, 21, und Jayden James, 19, habe sie weiterhin Kontakt. Die beiden stammen aus ihrer früheren Ehe mit Kevin Federline.
Nach dem Ende der Vormundschaft heiratete Spears 2022 ihren langjährigen Partner Sam Asghari. Die Ehe wurde 2024 geschieden. Im Oktober 2023 veröffentlichte sie außerdem ein Enthüllungs-Memoir. Am 4. März 2026 wurde sie wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer festgenommen. Im Mai bekannte sich ihr Anwalt in ihrem Namen schuldig und akzeptierte laut Page Six eine sogenannte „wet reckless“-Vereinbarung, eine geringere Anklage. Spears erhielt ein Jahr informelle Bewährung und musste an einem dreimonatigen Alkoholprogramm mit insgesamt 30 Stunden teilnehmen.
Der neue, inzwischen gelöschte Beitrag fügt damit eine weitere persönliche Äußerung zu einer Geschichte hinzu, die Spears seit Jahren öffentlich beschäftigt. Was davon als rechtlich oder unabhängig bestätigt gelten kann, ist von ihren eigenen Schilderungen und der Berichterstattung darüber zu unterscheiden. Bevor man daraus mehr macht, als tatsächlich belegt ist, sollte man die Fakten ordentlich prüfen. Ein erstaunlich seltenes Hobby im Internet.
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Britney Spears spricht erneut über Bitterkeit nach Ende der Vormundschaft
Britney Spears hat laut Page Six in einem inzwischen gelöschten Instagram-Text ihre anhaltende Verbitterung über die 13 Jahre dauernde Vormundschaft beschrieben. Dabei erinnerte sie an Einschränkungen, die sie nach eigener Darstellung während dieser Zeit erlebt habe.
