RJ Mitte, bekannt als Walter „Flynn“ White Jr. aus der Serie „Breaking Bad“, ist im Alter von 34 Jahren gestorben. Seine Vertreter bestätigten seinen Tod gegenüber Page Six und würdigten ihn als Schauspieler, Philanthropen und engagierten Fürsprecher für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Nach Angaben von TMZ, das zuerst über den Tod berichtete, starb Mitte durch Suizid. Ein Behördenvertreter eines texanischen Landkreises bestätigte dem Bericht zufolge, dass der Schauspieler in Texas gestorben sei. Die Untersuchung des Todes dauert demnach an.
Bryan Cranston, der in „Breaking Bad“ Mittes Serienvater Walter White spielte, reagierte am Montag mit einem persönlichen Beitrag auf Instagram. Er schrieb, er empfinde „tiefe Verzweiflung“ über den Verlust. Cranston erinnerte daran, Mitte bereits im Alter von 14 Jahren kennengelernt zu haben, als dieser für die Rolle des Walter White Jr. besetzt wurde.
Mitte lebte mit einer Zerebralparese. Cranston betonte, sein junger Kollege habe die körperliche Herausforderung nie als Ausrede zugelassen und den anspruchsvollen Drehplan mit großer Entschlossenheit bewältigt. Aus dem zunächst noch sehr jungen Darsteller sei im Verlauf der Serie ein überzeugender Schauspieler geworden, schrieb Cranston.
Auch die Zusammenarbeit mit seinen Serieneltern Anna Gunn und Cranston selbst erwähnte er. Mitte habe ihren Ratschlägen zugehört, sie als Teenager aber gelegentlich auch auf eigene, etwas eigenwillige Weise ignoriert. Das klingt nach einer Erinnerung an einen Jugendlichen, der nicht nur eine Rolle spielte, sondern seinen eigenen Weg suchte. Bei einer solchen Nachricht braucht es keine große Dramaturgie – der Verlust spricht bereits für sich.
Cranston hob außerdem Mittes Einsatz für Darsteller mit Behinderungen hervor. Mitte nutzte seine Erfahrungen aus der Serie demnach, um öffentlich für mehr Bewusstsein und Inklusion einzutreten. Zudem leitete er eine philanthropische Organisation mit einem Schwerpunkt auf der Unterstützung der Behindertengemeinschaft.
Aaron Paul, der in „Breaking Bad“ Jesse Pinkman verkörperte, erklärte in einer Stellungnahme gegenüber dem Hollywood Reporter, er sei angesichts der Nachricht sprachlos und gebrochen. Er richtete an Mitte die Worte: „RJ, ich liebe dich, mein Freund. Du wirst vermisst werden.“ Zugleich erinnerte Paul Menschen, die seine Nachricht lesen, daran, dass sie geliebt würden und nicht allein seien.
Dean Norris, bekannt als Mittes Serienonkel Hank Schrader, schrieb auf X ebenfalls, er sei gebrochen. Mitte habe zwar nicht seinen Seriensohn gespielt, doch Norris habe auf ihn als jungen Darsteller am Set immer ein Auge gehabt. Er beschrieb ihn als liebenswerten jungen Mann und gedachte auch seiner Familie.
Bryan Cranston teilte in seinem Beitrag außerdem Informationen zu einer Suizid-Hotline und bat Menschen, die Hilfe benötigen, diese Unterstützung zu nutzen. Er schrieb, er habe erst wenige Wochen zuvor mit Mitte geschrieben und mit ihm über ein gemeinsames Mittagessen gesprochen. Ob dieses Treffen etwas an der Zukunft seines Kollegen geändert hätte, wisse er nicht. Sicher sei für ihn jedoch, dass er Mitte geliebt und die gemeinsame Zeit während der Serie sehr geschätzt habe.
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Breaking-Bad-Team trauert um RJ Mitte
RJ Mitte ist im Alter von 34 Jahren gestorben. Bryan Cranston, Aaron Paul und Dean Norris erinnern an ihren Kollegen und Freund; laut Berichten starb Mitte durch Suizid.
