Hallo. Rhonda hier. Bei Promi- und Familiengeschichten lohnt sich zunächst ein ruhiger Blick auf die Quellenlage: Im Mittelpunkt stehen diesmal Aussagen aus der Dokumentation „Musk“ sowie ein Bericht von Page Six. Bestätigt ist damit vor allem, was Ashley St. Clair dort selbst schildert – nicht automatisch jede darin erhobene Behauptung.

St. Clair, 28, sagt dem Dokumentarfilm zufolge, Elon Musk habe ihr zunächst 15 Millionen US-Dollar und monatlich 100.000 US-Dollar für den Kindesunterhalt angeboten. Im Gegenzug habe sie eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnen sollen, die ihre Beziehung zu Musk geheim gehalten hätte. St. Clair erklärte laut dem Bericht, sie habe diesen Vorschlag nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können.

Als Grund für ihre Ablehnung nannte sie demnach auch ihren Sohn Romulus St. Clair. Das Kind sollte nach ihrer Darstellung nicht den Eindruck bekommen, ein Geheimnis zu sein. St. Clair machte die Geburt ihres Sohnes im Februar 2025 öffentlich. Nach ihren Angaben seien die monatlichen Zahlungen anschließend zunächst auf 40.000 US-Dollar und später auf 20.000 US-Dollar reduziert worden. Diese Darstellung wird im Bericht als Behauptung aus der Dokumentation wiedergegeben; eine unabhängige Bestätigung der einzelnen Zahlungsänderungen liegt in den gelieferten Angaben nicht vor.

St. Clair beschreibt Musk in der Dokumentation außerdem als zunächst freundlich. Erst nach der Geburt von Romulus habe sie eine andere Seite an ihm wahrgenommen. In einem früheren TikTok-Video hatte sie bereits gesagt, dass sich die Situation während ihrer Schwangerschaft zunehmend ungewöhnlich entwickelt habe.

Nach ihrer Darstellung begann der Kontakt im Jahr 2023 über X, das früher Twitter hieß. Musk habe häufig auf ihre Beiträge reagiert. Bei einem Beitrag zum Muttertag habe er ihr demnach nahegelegt, weitere Kinder zu bekommen. St. Clair berichtet, er habe sich selbst als guten Vater bezeichnet und den Eindruck vermittelt, mit den Müttern seiner Kinder ein gutes Verhältnis zu haben. Aus diesem Austausch habe sich schließlich die Frage entwickelt, wie ein gemeinsames Kind aussehen könnte.

Die Angaben zur Kinderzahl bleiben in der vorliegenden Berichterstattung allerdings nicht ganz geradlinig. Page Six bezeichnet Romulus als Musks 13. Kind und berichtet zugleich, Musk habe zuletzt mit der Neuralink-Managerin Shivon Zilis ein weiteres Kind namens Seldon Lycurgus bekommen. Dieses wird dort als sein 14. Kind bezeichnet. Zilis soll außerdem gesagt haben, Musk habe die Beziehung ohne Vorwarnung beendet. Auch diese Informationen werden im Ausgangsmaterial über Medienberichte und frühere Aussagen vermittelt.

St. Clair behauptet darüber hinaus, von weiteren Frauen kontaktiert worden zu sein, die mit Musk über Direktnachrichten in Verbindung gestanden hätten. Sie sagt, Musk habe ihnen angeblich Kinder angeboten. Eine Frau in Japan habe ihn demnach um eine Samenspende gebeten. Ob diese Behauptungen zutreffen, lässt sich aus den vorliegenden Angaben nicht überprüfen.

Parallel dazu läuft laut dem Bericht ein Sorgerechtsstreit zwischen St. Clair und Musk über Romulus. St. Clairs Anwaltsteam habe erklärt, der Konflikt habe zu einer erheblichen Verringerung der finanziellen Unterstützung geführt. Dadurch sei St. Clair nach eigener Darstellung von einer Räumung ihrer Wohnung bedroht gewesen. Das sind Angaben ihrer rechtlichen Seite und keine abschließende gerichtliche Feststellung.

Musk wiederum soll früher erklärt haben, er habe St. Clair 2,5 Millionen US-Dollar gezahlt. Zugleich habe er gesagt, er sei nicht grundsätzlich dagegen, die Vaterschaft des Kindes feststellen zu lassen. Weitere Details zu einem gerichtlichen Ergebnis oder einer abschließenden Einigung enthält das vorliegende Material nicht. Bevor wir uns darauf verlassen, sollten wir es ordentlich prüfen – besonders dann, wenn es um Geld, Sorgerecht und ein Kind geht. Aha, Glamour ist schnell; Aktenlage leider nicht.