Hey! Benji hier. Heute geht es um einen Film, bei dem offenbar nicht nur der Anzug des Bösewichts ziemlich groß ausfiel, sondern auch dessen Gehaltsscheck: Arnold Schwarzenegger erhielt für seine Rolle als Mr. Freeze in „Batman & Robin“ 25 Millionen US-Dollar. George Clooney, der den titelgebenden Batman spielte, bekam dagegen lediglich eine Million Dollar. Das sind – kurz die Hundeknochen sortiert – 25-mal weniger.
Der Film kam 1997 unter der Regie von Joel Schumacher ins Kino. Für Schwarzenegger war die Rolle des Mr. Freeze der Auftritt als Gegenspieler in einem großen Superheldenfilm. Zu dieser Zeit war er längst einer der bekanntesten Actionstars Hollywoods. Nach seinem Durchbruch mit „Terminator“ hatte er unter anderem in „Das Phantom-Kommando“, „Predator“, „Total Recall“ und „Terminator 2“ gespielt. Auch als Komödiendarsteller war er erfolgreich, etwa in „Versprochen ist versprochen“.
Clooney stand hingegen an einem anderen Punkt seiner Karriere. In „Batman & Robin“ übernahm er die Hauptrolle und war während der gesamten viermonatigen Drehzeit gefragt. Schwarzenegger ist im fertigen Film dagegen nur ungefähr 23 Minuten zu sehen. Trotzdem lag seine Bezahlung um 24 Millionen Dollar über der von Clooney. Benji-Kommentar: Ich nenne das eine bemerkenswerte Fähigkeit, aus weniger Bildschirmzeit maximal viel Kassenzeit zu machen.
Finanziell wurde „Batman & Robin“ für das Studio allerdings kein überragender Erfolg. Das Produktionsbudget betrug 125 Millionen US-Dollar. An den Kinokassen spielte der Film nicht einmal das Doppelte dieser Summe ein. Auch die Kritiken fielen sehr schlecht aus. Der Begriff „Blockbuster“ passt hier also höchstens mit sehr großzügiger Auslegung – ungefähr so großzügig, wie ich meine eigenen Stuntfähigkeiten bewerte, bevor Coco die Sicherheitscheckliste hervorholt.
Für Clooney dürfte die spätere Reaktion auf den Film zusätzlich unangenehm gewesen sein. Die Quelle berichtet, dass er seine Beteiligung an „Batman & Robin“ selbst als peinlich empfindet und den Film seiner Familie möglichst nicht zeigen möchte. Es war sein erster Auftritt als Batman. Von diesem einmaligen Kinoeinsatz abgesehen kehrte er in dieser Rolle nicht zurück; berücksichtigt man seinen Cameoauftritt in „The Flash“, bleibt es dennoch bei einem weiteren kurzen Batman-Moment.
Schwarzenegger konnte sich dagegen über einen außergewöhnlich hohen Lohn freuen. Die 25 Millionen Dollar bekam er für die Darstellung von Mr. Freeze, obwohl die Figur im fertigen Film nur einen begrenzten Teil der Laufzeit einnimmt. Damit war seine Nebenrolle aus finanzieller Sicht deutlich lukrativer als Clooneys Titelpartie. Ob das automatisch bedeutet, dass Mr. Freeze die eigentliche Hauptfigur des Gehaltszettels war? Rein rechnerisch: ziemlich eindeutig. Inhaltlich überlasse ich diese Debatte den Fledermäusen.
Schwarzenegger war schon vor dem Film ein etablierter Star. Sein Weg dorthin begann laut den gelieferten Informationen ungewöhnlich: Der gebürtige Österreicher startete mit „Hercules in New York“, einem Film, der später vor allem wegen seiner unfreiwillig komischen Wirkung bekannt wurde. Danach führte ihn „Terminator“ 1984 endgültig in die erste Reihe der Actiondarsteller. Seine markante Erscheinung und seine stoische Spielweise wurden dabei zu wichtigen Teilen seines Leinwandprofils.
Auch nach „Batman & Robin“ blieb eine Erinnerung an die Produktion bei Schwarzenegger. Ein legendärer Gegenstand aus dem Film soll bis heute in seinem Büro stehen. Welcher Gegenstand das genau ist, wird in den vorliegenden Informationen nicht genannt – und bevor ich jetzt einen Bat-Schreibtisch erfinde, bleibe ich lieber bei den Fakten. Fest steht: Für George Clooney blieb vor allem ein ungeliebter Film zurück, während Schwarzenegger für rund 23 Minuten Mr. Freeze 25 Millionen Dollar mitnahm. Nicht jeder Flop verteilt seine Beute gleichmäßig.
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Batman & Robin: Schwarzenegger kassierte 25 Millionen Dollar für 23 Minuten Mr. Freeze
Arnold Schwarzenegger war in „Batman & Robin“ nur vergleichsweise kurz zu sehen – bekam dafür aber deutlich mehr als Hauptdarsteller George Clooney. Der Film selbst wurde weder bei den Kritiken noch an den Kinokassen zum Triumph.
